Gelungene Fotos – Richtig Motive finden

Die allerbesten und teuersten Kameras nützen dem Hobby-Fotografen nichts, wenn er keine anständigen Motive vor seine Linse bekommt. Wer einfach planlos herumläuft und zu fotografieren beginnt kann zwar manchmal zu guten Ergebnissen kommen, aber ebenso häufig werden die Bilder fad, langweilig und machen einfach keine gute Figur. Es wird daher geraten sich auf wenige gute Bilder mit wirklich tollen Motiven zu beschränken. Es gilt hier die alte Richtlinie: „Weniger ist Mehr“.

Es gibt hierfür eben keinen Königsweg, den man befolgen MUSS. Je nach persönlichem Geschmack und Intention des Fotografen können ganz unterschiedliche Dinge, Geschichten und Motive das perfekte Bild darstellen. Vor dem Schuss hilft auf jeden Fall Nachdenken. Bevor Sie den Auslöser als drücken, sollten Sie sich also Gedanken machen, was das Bild später bewirken soll. Wenn Ihnen dazu nichts einfällt, ist es vielleicht nicht das Richtige. Hier trennt sich die Spreu der Fotografen vom Weizen.

Wenn Sie Menschen Porträtieren können Sie auch einiges falsch machen. Bei Gruppenbildern sollte man sich vorher genau den Winkel und Entfernung festlegen, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden. Bei einer größeren Entfernung kann es aber auch sein, das sich etwas falsches in das Motiv schleicht, also ist hier auch wieder Vorsicht geboten, um das Richtige Maß zu finden. Die Gruppe rückt dann eben in den Hintergrund. Eine wichtige Regel ist auch, keine Arme und Beine abzuschneiden, sonst gibt dies ein unausgegorenes Bild. Finden Sie nun auch einen schönen Abstand zum Ende des Bildrandes, denn dies entscheidet auch, ob man das Motiv als intim oder eher distanziert empfindet.

Auch ein weiteres Vorurteil ist, dass eine spontane Fotografie immer schöner ist als eine Szenerie, die im vornherein zu 100% durchgeplant ist. Es kann manchmal richtig sein, aber man kann nicht auf ein gewissen Zeitraum an Planung verzichten, wenn man schön Fotografieren will. Im Hinterkopf muss einfach immer das Endgültige Foto sein, wenn man es in den Händen hält und die Fotos schon digital entwickelt hat. Wer sein Haustier wie die Katze fotografiert, für den sieht das bestimmt immer niedlich aus, aber niemals sollte man vergessen Beine des Tieres auf dem Foto abzuschneiden.

Das gelungene Foto mit dem perfekten Motiv muss nicht immer extrem auffällig in der Landschaft sein. Es können ganz gewöhnliche Dinge sein, die man eben täglich nicht mehr so in seinem Bewusstsein hat. Es gibt auch sher viele tolle Flickr-Galerien mit Alltäglichem oder schön in Szene gesetzten Details. Auch der Hintergrund muss je nach Motiv nicht immer auffällig sein. Außer er trägt maßgeblich zum Charme der Aufnahme bei. Die Details sind der springende Punkt.

Wer jetzt sein Motiv gefunden hat und auch die Gegenstände im Hintergrund stimmig sind, der kann anfangen die Perspektive zu verändern. Dadurch eröffnen sich wieder neue Facetten, die dem Bild eine andere Aussage geben. Verändern Sie ruhig ihre normale Sichtweise,- dadurch entdecken Sie Ihre neue Art zu Fotografieren.

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